Cupra Formentor Betriebsanleitung
Baujahr seit 2024
Rabatte sichern!
Entdecke Sie Ersatzteile & Zubehör speziell für Ihren CUPRA.

50
Sicherheit
Frontalunfälle und die Gesetze der
Ph
ysik
Abb.20 Der nicht ang
egurtete Fahrer wird
nach vorn geschleudert.
Abb.21 Der nicht ang
egurtete Mitfahrer
auf dem Rücksitz wird nach vorn auf den
angegurteten Fahrer geschleudert.
Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls
ist einf
ach zu erklären. Sobald sich ein Fahr-
zeug in Bewegung setzt, wirkt sowohl auf das
Fahrzeug als auch auf die Insassen des Fahr-
z
eugs eine Energie, die als „kinetische Energie“
bezeichnet wird.
Die Größe der „kinetischen Energie“ hängt
ganz wesentlich von der Fahrzeuggeschwin-
digkeit, vom Gewicht des Fahrzeugs und
der Fahrzeuginsassen ab. Bei steigender Ge-
schwindigkeit und zunehmendem Gewicht
muss mehr Energie im Falle eines Unfalls „ab-
gebaut“ werden.
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist jedoch
der bedeutsamere Faktor. Wenn sich bei-
spielsweise die Geschwindigkeit von 25km/h
auf 50km/h (von 15mph auf 30mph) verdop-
pelt, vervierfacht sich die entsprechende kine-
tische Energie!
Sollten Sie auch nur mit einer Geschwindig-
keit zwischen 30 km/h (19mph) und 50 km/h
(30mph) fahren, werden bei einem Unfall am
Körper Kräfte wirksam, die leicht eine Tonne
(1000 kg) übersteigen können. Die auf Ihren
Körper wirkenden Kräfte steigen bei höheren
Geschwindigkeiten sogar noch an.
Fahrzeuginsassen, die ihre Sicherheitsgurte
nicht angelegt haben, sind also nicht mit ihrem
Fahrzeug „verbunden“. Bei einem Frontalunfall
werden sich diese Personen folglich mit der
gleichen Geschwindigkeit weiterbewegen, mit
der sich das Fahrzeug vor dem Aufprall bewegt
hat! Dieses Beispiel gilt nicht nur für Frontalun-
fälle, sondern für alle Arten von Unfällen und
Kollisionen.
Schon bei geringen Aufprallgeschwindigkeiten
werden am Körper Kräfte wirksam, die nicht
mehr mit den Händen kompensiert werden
können. Bei einem Frontalunfall werden nicht
angegurtete Insassen nach vorn geschleudert
und prallen unkontrolliert auf Teile im Fahr-
zeuginnenraum, wie z.B. Lenkrad, Schalttafel
oder Frontscheibe ›››(Abb.20).
Auch für Insassen auf den Rücksitzen ist es
wichtig, sich richtig anzugurten, da sie sonst
bei einem Unfall unkontrolliert durch den
Fahrzeuginnenraum geschleudert würden. Ein
nicht angegurteter Mitfahrer auf dem Rück-
sitz gefährdet also nicht nur sich selbst, son-
dern auch die Insassen auf den Vordersitzen
›››(Abb.21).
Sicherheitsgurt an- und ablegen
Abb.22 Schlo
sszunge des
Sicherheitsgurts in das Gurtschloss
einstecken.
Benötigen Sie Hilfe?
Haben Sie eine Frage zu Ihrem CUPRA und die Antwort steht nicht im Handbuch? Stellen Sie hier Ihre Frage. Geben Sie eine klare und umfassende Beschreibung des Problems und Ihrer Frage an. Je besser Ihr Problem und Ihre Frage beschrieben sind, desto einfacher ist es für andere CUPRA-Besitzer, Ihnen eine gute Antwort zu geben.
Wie zufrieden sind Sie mit dieser Seite?